Rettet den Stadtwald!

Die Politik macht Zugeständnisse an die Bürgerinitativen: Die Mobilsierung hat sich gelohnt. Bei der Übergabe einer Petition an den hessischen Minister Rentsch, forderte dieser größere Mindestabstände und Anlagen nur in Gebieten, wo die Bürger einverstanden sind. In Hersfeld sind die Bürger NICHT einverstanden!

Lesen Sie hier den ausführlichen Bericht: Windkraft-Kritiker machen mobil


6 gute Gründe gegen die Windindustrie im Stadtwald

1. Das Naherholungsgebiet im Bad Hersfelder Stadtwald ist ein wertvoller Naturraum für alle Hersfelder: Wanderer, Sportler, Touristen, Reiter, Gäste, Schulen, Patienten. Dieses Naherholungsgebiet wird durch Lärm, Abholzung und Verkehr dauerhaft Schaden nehmen.

2. Dass der Vogelzug von Kranichen angeblich in sicherer Höhe durchs Fuldatal zieht, können die Bad Hersfelder Bürger aus eigenem Erleben nicht bestätigen. Große Vogelschwärme genau über dem Wehneberg, bei Nebel auch in geringer Höhe sind keine Ausnahme.

3. Wer interessiert sich schon für Fledermäuse oder Rotmilane? Vom Aussterben bedrohte Arten sind in Bad Hersfeld und auf dem Wehneberg ansässig und sind akut gefährdet von Windanlagen. Naturschutzverbände raten deshalb generell von Windanlagen in Wäldern ab.

4. Das Stadtbild wird sich nachhaltig verändern – acht 220 m hohe Türme werden das Stadtbild nachhaltig verändern – in einem Umfang, der den Wenigsten bewusst ist (es sind nicht die nur ca. 100 m hohen Anlagen, die wir von der deutschen Küste kennen!).

5. Waldbrandgefahr? In den letzten Jahren sind zahlreiche Windkraftanlagen in Brand geraten – Feuerwehren können die Anlagen in großer Höhe nicht löschen, sondern müssen diese (mit Ihren über 1000 l Schmiermitteln/Ölen pro Anlage) „kontrolliert“ abbrennen lassen. Dazu muss im Brandfall (z.B. bei technischen Defekten, nach Blitzschlag oder Waldbränden durch Fahrlässigkeit) im Umkreis von bis zu 1000 m der Wald abgesperrt werden. Eine Gefahr für Anwohner und die Natur!

6. Folgekosten für die Stadt sind unkalkulierbar (z.B. für Brandschutz und Infrastruktur) – die Erträge sind alles andere als sicher. Banken warnen z.T. vor Investitionen in Schwachwindgebieten mit nicht ausreichend erprobten Anlagentypen. Die scheinbaren Erträge werden durch die durch das EEG-Gesetz resultierenden höheren Stromkosten ohnehin wieder aufgefressen.