Rettet den Stadtwald!

Bitte beachten Sie unsere neuen Beiträge unter Aktuelles.

Nachdem in unserem Gästebuch kaum noch brauchbare Beiträge, dafür aber viele anonyme Diffamierungen aufgetaucht sind, haben wir uns entschieden das Gästebuch zu schließen. Wir bitten um Ihr Verständnis!


Liebe Mitglieder und Mitstreiter unserer Bürgerinitiative,

vor wenigen Tagen ist auch die letzte Anlage des Windindustriegebietes auf dem Wehneberg ans Netz gegangen. Und schon jetzt wird deutlich, wie stark die Anwohner belastet werden.

Besonders aus Rohrbach kommen die -bereits vor Monaten von uns prognostizierten - Klagen über Lärmemissionen. Aber auch auf dem Wehneberg sind die Anlagen deutlich zu hören. ImMoment können wir uns nicht vorstellen, dass hier die genehmigten Grenzen eingehalten werden. Wir haben uns inzwischen an das Regierungspräsidium gewandt und verlangen Aufklärung darüber, wann die Anlagen ordentlich eingemessen werden. Hier werden wir nicht locker lassen!

Vor kurzem hat uns die Mitteilung erschreckt, dass pro Jahr allein in Brandenburg 308 Milane nachweislich(!) durch WKA zu Tode kommen. Dies sind deutlich höhere Zahlen als bislang bekannt. Den zugehörigen Artikel finden Sie in der Rubrik "Aktuelles".

Auch wir möchten solchen Dingen unbedingt nachgehen. Hier sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Wir möchten Sie bitten uns jeden Todfund zu melden. Wenn Sie unsicher sind, ob tote Vögel ein Opfer der WKA geworden sind, dann können Sie uns gerne verständigen. Wenn Sie selbst aktiv werden können, dann nutzen Sie bitte dieses

 

Formular Strafanzeige Vogel- oder Fledermaustatfunde an WKA.pdf
Download

 

zur Anzeige bei der Polizei.

Wir möchten weiter aktiv bleiben und wir würden uns freuen, wenn auch Sie aufmerksam bleiben.

Auch Leserbriefe und Online-Kommentare machen weiterhin sichtbar, dass wir dieses Projekt für falsch und schädlich halten und den Widerstand dagegen nicht aufgeben werden!!!

In diesem Sinne für die Bürgerinitiative Rettet den Stadtwald!

Markus Gressmann               Andrea Zietz

 


Stern-Marsch zur Dachshütte war ein großer Erfolg!
Der Vorstand dankt allen, die dabei waren. Ganz besonderen Dank an alle, die so engagiert zur Umsetzung beigetragen haben!

Schauen Sie mal in die Pressemeldungen! Wir haben große Resonanz bekommen. 

Hier geht es zu den Bildern:  Windkraft-Protestmarsch am Wehneberg


Während sich winterlicher Friede über unsere Wälder senkt, können und wollen wir nicht aufhören dafür zu kämpfen, dass dieses neue Jahr nicht mit der Realisierung eines Projektes startet, das unsere Lebensqualität und den Schutz unserer Umwelt stark gefährdet. Statt Akzeptanz für die Energiewende wird mit solchen Projekten -besonders unter der vorliegenden Planung und ohne die nötige Bürgerbeteiligung- genau das Gegenteil erreicht.

Wie Sie wissen ist im Stadtwald, z.T. in nur 800 m Entfernung von Wohnhäusern, ein Windindustriepark geplant – und viele Hersfelder, Rohrbacher, Heenesser und Geistaler sprechen sich dagegen aus. Die Bürgerinitiative Rettet den Stadtwald wendet sich sehr aktiv gegen dieses Projekt und hat die zugrunde liegenden Fehler offen aufgezeigt:

  • Ein windschwaches Gebiet wird schöngerechnet, um doch noch in letzter Minute Subventionen zu kassieren.

  • Der Wertverlust unserer Häuser durch permanente Bewegung und bedrängende Wirkung der riesigen Anlagen übersteigt die geringen, unsicheren Pachteinnahmen bei weitem – was für eine sinnlose Umverteilung, ja Enteignung. Würden Sie freiwillig unmittelbar neben eine Industrieanlage ziehen, deren Auswirkungen auf die Gesundheit noch längst nicht wirklich sicher erforscht sind?

  • Auch wenn Infraschall noch nicht ausreichend untersucht ist – die vielen Meldungen von Erkrankungen im Umfeld von Windenergieanlagen machen uns Sorgen. Und gleichgültig, ob es der Infraschall, die Bedrängung, die impulshaltigen Geräusche oder die ständigen Lichtblitze sind – Anwohner haben ein Recht auf gesundheitliche Unversehrtheit. Auch deshalb vergrößern andere Länder wie die USA und Großbritannien die Abstände auf mindestens 2000 m.

  • Wie kann es sein, dass eine Stadt davon mit Pachteinnahmen profitieren will und anderen Gemeinden die zwangsläufigen Belastungen auf die Grenze setzt? Diese Planung ist unfair! Warum nicht in guter Nachbarschaft gemeinsam nach Lösungen suchen? Unser Alternativ-Vorschlag versucht das zu erreichen.

  • Die Tierwelt des Waldes ist durch dieses Projekt akut gefährdet – Rotmilan und Schwarzstorch, Schwarzspecht und Sperlingskauz, Fledermäuse, Wildkatzen und Luchs – die reichhaltige Natur und der Erholungsraum Wald für uns Menschen muss erhalten bleiben. Und er bleibt nicht erhalten, wenn Anlagen dieser Größe in so engen Raum hinein gepresst werden. Das ganze vergangene Jahr über hat der NABU hier vor Ort die Rotmilane beobachtet und natürlich kreisen diese Vögel weit über dem Wald und mitten über den geplanten Anlagenstandorten und nicht wie behauptet exakt am Rand der Wälder. Auch der Kranichzug kommt nicht ausschließlich über das Fuldatal wie behauptet, sondern in jedem Jahr mit etlichen 1000 Exemplaren in eher geringer Höhe über den Wehneberg. Die von der Firma ABO Wind bezahlten Gutachten erwecken den Eindruck, die Tierwelt könne einfach weggeplant werden. Wer schützt die Umwelt vor diesen Umweltschützern?

  • Wissen Sie, dass in die Anlagen keine Selbstlöschanlagen eingebaut werden sollen, auch wenn dies technisch möglich wäre? Hier will man Geld sparen und die Rendite für die Investoren steigern. Ein Brand hätte in der Hauptwindrichtung für das Rohbachtal dramatische Folgen. Die Anlagen können von der Feuerwehr nicht gelöscht werden und Schmierstoffe, Transformatoren, Rotoren etc. brennen ungehindert ab. Lediglich der Wald soll gelöscht werden. Ob unsere Feuerwehr überhaupt in der Lage sein würde, hier wirksam einzugreifen?

Aus diesen und anderen Gründen fordern wir, dass nach einer Zurückstellung durch den RP GEMEINSAM neu nachgedacht und geplant wird – in Absprache zwischen den Kommunen und mit dem Ziel Energie, Natur und Mensch nicht gegeneinander auszuspielen.

Doch was ist die Alternative? Und genau dazu haben wir eine Antwort gefunden. Im Zuge der vom Umweltministerium anberaumten Mediation steht der neue Vorschlag im Raum und wird aus vielen Richtungen positiv bewertet:

Die Mediation wird überführt in eine Arbeitsgruppe, die aufbauend auf dem „Kommunalen Klimaschutzkonzept Bad Hersfeld“ einen interkommunal abgestimmten Energie-Masterplan (für Bad Hersfeld und für die Region) erarbeitet mit den Elementen:

  • Energieeffizienz/Energieeinsparung

  • Dezentrale (Mini-)-Blockheizkraftwerke & Photovoltaik

  • Wasserkraft, Biomassenutzung

  • Windenergie an ausgewählten, konzentrierten Standorten

  • Beteiligungsmodelle

  • etc.

Diese Energiequellen gilt es so miteinander zu verbinden, dass die Region die Energiewende von breitem Konsens getragen in verantwortungsvoller und nachhaltiger Form umsetzt.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit und unser Anliegen unterstützen und sich gegen das Projekt „Windindustriepark Wehneberg“ aussprechen.

Noch ist hier gar nichts gelaufen! Naturpark statt Windindustrie!

Schützt Mensch & Tier & Wald vor Ideologie & Profit.


Werden auch Sie JETZT Mitglied der Bürgerinitiative!   Kein Beitrag, aber Spenden erwünscht.

Hier finden Sie die Beitrittserklärung

Unseren Vorstand und die Satzung finden Sie hier: Die Bürgerinitiative


Info-Abend war ein großer Erfolg!

Der Info-Abend am Donnerstag fand so großes Interesse, dass die Stühle knapp wurden und die letzten Gäste im Gang sitzen mussten. Aber die Unbequemlichkeit hat sich gelohnt:

Zunächst wurde ein Modell vorgestellt, das zumindest auf kleiner Fläche die Dimension der Anlagen verdeutlicht. Im Verhältnis zum Kunststoff-Modell, das 60 cm misst, hat der Mensch nur noch die Größe eines Stecknadel-Kopfes. Jeder Baum, jedes Haus, selbst die imposante Stiftsruine sehen daneben wie unnatürlich geschrumpft aus. Die Justiz hat inzwischen den Begriff "Verzwergungsgefühl" geprägt.

In einer Präsentation zeigte Markus Gressmann den Zuhörern, wo die Bürgerinitiative gerade steht..... (HIER klicken zum Weiterlesen!) 



Offener Brief an die Stadtverordneten der Stadt Bad Hersfeld:

Sehr geehrte Damen und Herren Stadtverordnete!

Heute geben Sie uns ein wichtiges Signal: Kann der leidenschaftlich diskutierte Bürgerwille den Prozess der demokratischen Entscheidung beeinflussen oder nicht? Man will Ihnen weismachen, dass egal, was Sie entscheiden, Windenergieanlagen gebaut würden–es ginge nur darum, mit einer Zustimmung das kleinere Übel zu wählen, um die Kontrolle über den Bauprozess zu behalten. „Denn sonst können die bauen, wo sie wollen.Windräder gibt es sowieso, nur eben ohne, dass wir daran verdienen oder beim Standort mitreden können“. Dieses Statement hören wir immer wieder –speziell vom potentiellen Betreiber der Anlagen und von denen, die mitverdienen möchten. Gibt es diese Ausweglosigkeit wirklich? Der Regionalplan eröffnet Möglichkeiten, die Sie ausgestalten dürfen, aber nicht müssen.

Es geht bei diesem Vorhaben doch nicht vorrangig um Einnahmequellen für die Stadt oder eventuelle Regressforderungen. Es geht darum, ob die Mandatsträger ihren Bürgern, den Nachbargemeinden und der die Stadt umgebenden Natur einen solchen Eingriff zumuten können? Unkalkulierbare Gesundheitsrisiken, Waldbrandgefahr, ein massiver Eingriff in Flora und Fauna, großer Wertverlust aller Häuser (in ganz Bad Hersfeld!), eine bedrohliche, technische, das Landschaftsbild zerstörende Kulisse - die geplanten Anlagen werden viel massiver in das Leben aller Hersfelder eingreifen, als wir es uns bisher vorstellen können.

Was passiert, wenn Sie bei der heutigen Abstimmung doch Ihrem Gewissen und nicht der Parteivorgabe folgen? Wenn die Bewohner und die Besucher dieser Stadt Ihr Maßstab werden und nicht ein fragwürdiges Projekt, das in seiner Komplexität und Dominanz kaum beherrschbar und nicht revidierbar ist? Dann kann es sein, dass der Planungsprozess von Neuem startet. Doch andere Flächen sind anhand der vorliegenden Analysen bereits aus dem Rennen. „Die bauen eben woanders, neben der Stadt, andere bekommen das Geld und wir leiden trotzdem“ –Einspruch! Dann wird erneut geprüft, ob ein Bau sinnvoll, wirtschaftlich und zumutbar ist. Und man wird feststellen, dass die reiche Natur, der schwache Wind und der Anspruch „familienfreundliche Kurstadt“ Anlagen dieser Art nicht rechtfertigen. Lassen Sie uns lieber gemeinsam in intelligente Energieeinsparung investieren, in kleine Blockheizkraftwerke, Solarenergie oder Wasserkraft. Stellen Sie den Wert unserer Natur und der Lebensqualität der Menschen hier an die erste Stelle! So kann Bad Hersfeld wirklich eine lebenswerte und attraktive Stadt bleiben, Familien zum Zuzug bewegen, statt sie abwandern zu sehen. Wir wollen nicht in einer langsam sterbenden Stadt leben, die ihre Werte verkauft, um etwas besser über die Runden zu kommen und damit ihren eigenen Abstieg in die Bedeutungslosigkeit verwaltet. So weit darf es nicht kommen! Wir wollen eine schöne, aktive,liebenswerte Stadt, in der die Menschen und ihre berechtigten Bedürfnisse nach einem unversehrten Leben ernst genommen werden.

Die juristische Prüfung hat inzwischen ergeben, dass ein Bürgerbegehren gegen Ihre heutige Beschlussfassung nicht möglich ist. Sie allein entscheiden! Nehmen Sie Ihr Mandat ernst und entscheiden Sie zum Wohle der Stadt, der Bürger, Unternehmen und zum Wohle der Natur.

Wir hoffen auf Ihre mutige Gewissensentscheidung!

Die Unterzeichner dieses Schreibens stehen stellvertretend für rund 4.000 weitere Unterzeichner, die sich ebenfalls gegen Windkraftanlagen im Stadtwald aussprechen.

Mit freundlichen Grüßen

Markus Gressmann und Andrea Zietz, Bürgerinitiative Rettet den Stadtwald!

Dr. med. Eckart Auel, Arzt, Allgemeinmedizin
Sebastian Auel, Arzt, Allgemeinmedizin
Familie Böhm
Dr. med. Wolfgang Brüning und Angela Brüning
Christof Coninx, Unternehmensberatung und Dozent an der FH Köln und Bergakademie TU Freiberg
Gino Da Dalto, Eiscafé Pergola
Rainer Debus
Dr. med. Martin Ebel, Facharzt für Allgemeinmedizin, Flugmedizin und Sportmedizin
Heinrich Eigenbrod, Vorsitzender NABU Bad Hersfeld
Brigitte Entress
Dres. med. Beate u. Franz Erath, Klinikum Bad Hersfeld
Ingrid Gebhardt und Ernst Gebhardt, PHK a.D.
Ursula und Dr. Rudolf Gesser
Julia Höcker, Blitzlicht Fotostudio
Sabine Kehl, Friseurmeisterin, Haarstudio Haarscharf
Stefan Krebs, Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. med. Gudrun Lampalzer-Strohmaier und Oswald Lampalzer
Dr. Andrea Ludwig
Hans-Heinrich und Marga Otto, Landwirtschaftlicher Betrieb und Gästehaus Otto
Heinrich und B. Otto, Fleischerei Wilhelm Otto
Karl Otto, Kreis-Ehren-Handwerksmeister
Claudia Reichwein
Dr. Hans-Heinrich Reinhardt, Moderation-Unternehmerberatung-Training und Gästehaus Reinhardt
Dr. med. Helwig Ritter und Gretel Ritter
Bernd Rollmann
Zahntechnikermeister Olaf Rollmann, Geschäftsführer der Cuspident Zahntechnik GmbH
Heike Salzmann
Gabriele Schäfer, Ärztin
Dr. med. Claus und Renate Schmidtlein
Dr. Barbara Scholz
Pfarrer Georg von Schultz
Heidemarie Senf, Tabakstube Senf
Kornelia Sperlich, City-Bags
Dipl.-Psych. Christian Struß, Arzt für Kinder- und Jugendmedizin
Mechthild Struß, Sprachheillehrerin
Margit Weidmann
Dr. med. dent Wolfgang Winges
Dr. med. Georg Witte, FA Kinder- und Jugendmedizin und Sabine Steinort-Witte

                       

                                Unsere Stadtkirche muss mehr als viermal übereinander gestapelt werden. Und dann sind wir immer noch nicht ganz an der Spitze.

 

 

Wir sind ein Zusammenschluss von Hersfelder Bürgern, die es nicht zulassen möchten, dass unser Stadtwald auf dem Wehneberg einem Wind-Industriegebiet weichen soll.

Der Wehneberg ist ein wichtiges Naherholungsgebiet aller Hersfelder. Viele Menschen besuchen ihn täglich um zu joggen, zu reiten, den Hund spazieren zu führen oder einfach die Ruhe und die Natur zu genießen.

Der Wald ist ein empfindliches Ökosystem. In unserem Mischwald finden viele Tiere Unterschlupf. Der Rote Milan zieht seine Kreise, Fledermäuse und andere vom Aussterben bedrohte Tiere haben auf dem Wehneberg ihren Lebensraum.

Bitte lassen Sie nicht zu, dass unser Wald für Windkraftanlagen zerstört wird, deren Wirtschaftlichkeit nicht einmal sicher ist.

Sicher ist nur: Wir müssen JETZT handeln!

                                                                     

Wer vor dem Kölner Dom steht denkt: Mensch ist das hoch! Gegen die Windkraftanlagen ist er eher niedrig!

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Bitte unterstützen Sie unsere Aktionen und leisten Sie Ihre Unterschrift gegen dieses unsinnige Projekt!

 

Wenn Sie Fragen haben, nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf!